Elektrochemie

Wir entwickeln galvanische Schichtsysteme und Prozesse für die Anforderungen von morgen – von der Material- und Elektrolytentwicklung über Analytik und digitale Prozessoptimierung bis zur industrienahen Skalierung. So entstehen leistungsfähige, ressourceneffiziente und robuste Lösungen für industrielle Anwendungen.
Metallindustrie
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Medizintechnik
Heidi Willing

Abteilungsleiterin

Dr. Heidi Willing
Alexander Krieger

Stv. Abteilungsleiter

Alexander Krieger

Messen und Schadensfälle

Alexander Pfund
Forschen und Entwickeln

Galvanotechnik: vom Schichtsystem zum industrienahen Prozess

Mehr als 50 Forschungs- und Entwicklungsprojekte allein in den vergangenen 15 Jahren belegen unsere umfassende Erfahrung in der Entwicklung und Optimierung galvanischer Schichten, Elektrolyte und Prozesse – von spezialisierten Fragestellungen bis hin zu neuen Lösungen für industrielle Anwendungen.
Neue Schichtsysteme entwickeln
Für neue Funktionen, anspruchsvolle Einsatzbedingungen und nachhaltigere Prozesse – etwa Cr(VI)-freie Systeme, ressourcenschonende dünne Funktionsschichten oder Beschichtungen für Wasserstoff- und Energietechnologien.
Prozesse entwickeln und skalieren
Wir qualifizieren Elektrolyte, optimieren Abscheideparameter und Prozessketten und übertragen neue Lösungen schrittweise vom Labor über die hauseigene Pilot-Infrastruktur in anwendungsnahe und skalierbare Prozesse.
Digitalisierte Galvanik vorantreiben
Simulation, digitale Prozessüberwachung und datenbasierte Optimierung helfen, Qualität reproduzierbar zu sichern, Ressourcen effizienter einzusetzen und galvanische Prozesse gezielt weiterzuentwickeln.
Aus Analyse wird Innovation
Schicht- und Schadensanalytik verstehen wir nicht als Endpunkt: Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Entwicklung robusterer Schichtsysteme, optimierter Prozessfenster und neuer Lösungen ein.
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Im Fokus

Entwicklung von galvanischen Beschichtungssystemen für Brennstoffzellen-Komponenten

Die aufstrebende Wasserstofftechnik erfordert neue Materialien und die Optimierung bestehender Verfahren. Für Bipolar- und Endplatten aus Aluminium oder 3D-gedrucktem Kunststoff werden korrosionsbeständige und sehr gut leitfähige Schichtstapel benötigt, die sich für vollflächige und selektive Beschichtungen eignen. Zudem muss die Wirtschaftlichkeit von galvanotechnischen Verfahren für die Brennstoffzellenfertigung optimiert werden.
Frank König

Ansprechpartnerin

Gloria Lanzinger
Im Portrait

„Leistungsfähige und innovative Legierungen und Werkstoffe sind meine Leidenschaft.“

Am fem wird die Technologie der additiven Fertigung für metallische Werkstoffe intensiv erforscht. Die als Pulver vorliegenden Werkstoffe – Partikelgröße je nach Material 5 bis 40 μm – werden als 15 bis 25 μm dünne Schicht auf eine Bauplatte aufgetragen und dann einem 3D-Modell gemäß selektiv gefertigt.
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