Mittelstand braucht starken Schulterschluss von Forschung und Politik

Mit drei wichtigen Themen starteten Martina Häusler MdL (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Institutsleiter Prof. Dr. Holger Kaßner ihren forschungs- und bildungspolitischen Dialog 2024 am fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd: 

💪 Starker Mittelstand: Häusler und Kaßner sind sich einig, dass unabhängige, industrienahe Forschungseinrichtungen wie das fem und die Institute der innBW für den Technologietransfer von neuen Ideen, Konzepten und Prozessen unerlässlich sind. Ziel muss darum die Stärkung der themenoffenen, anwendungsorientierten Projektförderung und eine Öffnung aller Forschungsprogramme des Bundes für die KMU-Forschung sein. “Wer den Industriestandort Deutschland erhalten und stärken will, darf an der Forschung für kleine und mittelständische Unternehmen nicht sparen”, so Prof. Dr. Holger Kaßner.

🎓 Lebenslanges Lernen: Hervorragende Forschungsergebnisse sind nicht zuletzt das Resultat einer umfassenden und praxisnahen Ausbildung. In Zeiten der hohen Transformationsgeschwindigkeit in den naturwissenschaftlichen und technologischen Wissenschaften bekommt das lebenslange Lernen eine völlig neue Bedeutung: Die kontinuierliche Weiterbildung nach dem Bildungsabschluss, etwa im Rahmen von Zertifikatsstudiengängen, ist von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, neue Trends und Methoden – Stichwort Künstliche Intelligenz – zu verstehen und effektiv in die eigenen Forschungsarbeit zu integrieren. 

🔋 Energieneutrales Forschen: Innovative Forschungseinrichtungen sollten bei der Energiewende in Deutschland eine besondere Rolle einnehmen – durch bahnbrechende Konzepte in den Bereichen Batterietechnik, Energieübertragung und Wasserstofftechnik, aber auch durch die intelligente energetische Planung und Sanierung von neuer und bestehender Forschungsinfrastruktur. “An der grünen Energiewende zu forschen und dabei zugleich auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Einsparpotentiale in der eigenen Forschungspraxis zu achten, das nenne ich gelebte Energiewende!”, so die Landtagsabgeordnete Martina Häusler. 

Wir danken Martina Häusler, Melina Riegel und Theresia Sacher für Ihren Besuch in Schwäbisch Gmünd und freuen uns auf die Fortsetzung des Dialogs!

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Patrick Wais

Ansprechpartner Presse

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