Mehr als das Gesicht eines Gebäudes: Fassaden werden zum Hauptakteur nachhaltiger Städte, und die Materialwahl Teil der Klimapolitik.
Ab 2030 wird es ernst: Der zulässige Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO₂) wird in der EU halbiert, auf 20 µg/m³.
Für Regionen wie Stuttgart, mit hoher Verkehrs- und Industriedichte, wird das zur echten Herausforderung. Schon heute erreichen nur wenige Messstellen die künftigen Grenzwerte.
Umso wichtiger werden flächenwirksame Lösungen, die aktiv zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.
Hier rücken Fassaden in den Mittelpunkt: Millionen Quadratmeter verfügbarer Fläche bieten ein enormes Potenzial für die Stadtökologie.
Fassaden werden somit zum strategischen Bauteil für Energieeffizienz und Luftreinhaltung.
In seinem Beitrag für das magazin wirtschaft der IHK Region Stuttgart zeigt Dr. Christof Langer wie Gebäudehüllen von passiven Flächen zur Energiezentrale, zum Luftfilter und zum Klimaregler werden.
Am fem Forschungsinstitut leisten wir mit unserer Arbeit an innovativen Materialien und Beschichtungen nicht nur einen Beitrag zu energieeffizienten und umweltverträglichen Gebäuden, sondern auch zum zirkulären Bauen. Von photokatalytisch aktiven Aluminiumoberflächen, die Luftschadstoffe abbauen, bis hin zu recycelbaren Werkstoffen als Baustein der EU-Kreislaufstrategie.
🔗 Zum Beitrag: „Mehr als nur Fassade – energieeffiziente Gebäudehüllen“, erschienen im IHK Magazin Stuttgart (Ausgabe September / Oktober): https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/6595988/aa520cca880fe27425ab717567eb4641/mw7-8-data.pdf


