Unsere Korrosionsprüfungen ermitteln das Verhalten metallischer Werkstoffe, die in der Mundhöhle verwendet werden. Diese Analysen erfolgen im nicht akkreditierten Bereich gemäß DIN EN ISO 10271:2020-12 und dienen der quantitativen Bestimmung freigesetzter Metallionen.
Korrosionsprüfverfahren im Überblick
- Norm: DIN EN ISO 10271:2020-12 (nicht akkreditiertes Verfahren)
- Messmethode: ICP-OES
- Prüfmethoden:
- Statische Eintauchprüfung (4.1)
- Statische Eintauchprüfung mit periodischer Analyse (4.5)
- Mindestprüffläche: 2 x 10 cm²
Beispiele für zu prüfende Proben
- Zwei Prüfbleche (ca. 10 cm² je Blech, Wunschmaß: 5 x 2 x 0,2 cm)
- Kieferorthopädische Apparaturen (z. B. Brackets-Set)
Unsere Tests helfen dabei, das Korrosionsverhalten über den Prüfzeitraum zu analysieren und Änderungen der Korrosionsrate zu dokumentieren.
Setzen Sie auf unsere Erfahrung und modernen Prüfverfahren für fundierte Materialanalysen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung!
Wir bieten professionelle Edelmetallprüfungen mit akkreditierten Prüfverfahren an und analysieren die Feingehalte sowie die qualitative und quantitative Zusammensetzung verschiedenster Legierungen. Unsere hochpräzisen Messmethoden gewährleisten zuverlässige Ergebnisse nach internationalen Standards.
Akkreditierte Messmethoden
Unsere Prüfverfahren entsprechen den neuesten DIN- und ISO-Normen und gewährleisten höchste Präzision:
- Goldlegierungen: Dokimasie gemäß DIN EN ISO 11426:2021-06
- Silberlegierungen: Potentiometrische Titration gemäß ISO 11427 (2014)
- Palladiumlegierungen: ICP-OES gemäß DIN EN ISO 11495 : 2019-12
- Platinlegierungen: ICP-OES gemäß DIN EN ISO 11494 : 2019-12
- Feingold (min. 999 ‰): ICP-OES gemäß ISO 15093 (2020-02)*
- Feinsilber (min. 999 ‰): ICP-OES gemäß ISO 15096 (2020-02)*
- Feinpalladium (min. 999 ‰): ICP-OES gemäß ISO 15093 (2020-02)*
- Feinplatin (min. 999 ‰): ICP-OES gemäß ISO 15093 (2020-02)*
* Indirekt/Differenzmethoden über die Bestimmung von Verunreinigungen (Probenmenge: ca. 1 g)
Zusätzliche Hausverfahren
Neben den akkreditierten Prüfmethoden bieten wir auch hauseigene Verfahren zur erweiterten Analyse an:
- Röntgenfluoreszenzanalyse (ED-RFA / WD-RFA)
- ICP-OES nach Kupferextraktion
Anwendungsbereiche unserer Edelmetallanalysen
- Feingehaltsbestimmungen:
- Feingehaltsbestimmung von Schmuck
- Feingehaltsbestimmung von Ausgangsmaterialien/Halbzeug
- Feingehaltsbestimmung in Scheidgut/Gekrätz/Recylingmaterial
- Reinheitsbestimmung:
- Reinheitsbestimmung von Feinmetallen
- Analyse der Materialzusammensetzung:
- Analyse von Elektroschrott und Katalysatormaterial
- Dentallegierungen auf Edelmetallbasis
Legierungsanalyse mit WD-RFA
Die Wellenlängendispersive Röntgenfluoreszenzanalyse ermöglicht präzise Materialanalysen durch die Untersuchung von Röntgenfluoreszenzemissionen, besonders geeignet für leichte Elemente.
Röntgenfluoreszenzverfahren zur Schichtdickenmessung und Materialanalyse
- Messmethode: Wellenlängendispersive Röntgenfluoreszenzanalyse (zerstörungsfreie Methode)
- Normen:
- Fe, Ni, Co: ASTM E1085-2022; ASTM E572:2021; ASTM E2465:2019, DIN EN 10315:2006-10
- Cu: DIN EN 15063-1: 2015-03, DIN EN 15063-2: 2007-01
- Ti: ASTM E539:2019
- Messfleck: 6, 10, 20, 27, 32, 37 mm + 1mm im sogenannten small-mapping Modus
- Hohe Auflösung mit höchster Genauigkeit und sehr geringe Nachweisgrenzen, insbesondere für leichtere Elemente
Anwendungsmöglichkeiten
- Hochpräzise Legierungsanalyse von
- Copper alloys
- Aluminium- und Titanlegierungen
- Niedrig- und hochlegierten Stählen. Nickel- und Kobaltbasislegierungen
- Semiquantitative Analysen von Feststoffen aller Art
- Schichtanalysen mit dem Schwerpunkten:
- sehr dünne Schichten
- leichte Elemente
Die Qualität metallischer Legierungen für den medizinischen Bereich, für Werkstoffe, sowie von Edelmetallen und Sondermaterialien hängt stark von den Gehalten der Elemente Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Schwefel und Kohlenstoff ab. Unsere Messmethoden erlauben die Analyse der Gehalte für unterschiedliche Anwendungsgebiete.
Messmethoden:
- C,S: Verbrennungsanalyse mit NDIR Detektion
- H,N,O: Trägergas-Heißextraktion mit NDIR/TC Detektion
Normen:
- Stahl: DIN 10276-1, DIN 10276-2, DIN 15351, ASTM E1447-22, ISO 13902, DIN EN 24935, ISO 9556, ISO 9686
- Cu: ASTM E275-19
- Ti: ASTM E1409-13, ISO 22963-2008, ASTM E1447-22
- Al: ASTM E2792-21
Possible applications:
- Bestimmung des Gehaltes an Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff in
- Stahl- und Titanlegierungen
- Sondermaterialien wie z.B. Kobalt/Chrom, Nickel/Chrom, Silber/Wolfram und Aluminium
- Bestimmung des Sauerstoffgehaltes in
- Copper alloys
- Edelmetallen wie z.B. Gold und Silber
- Bestimmung von Kohlenstoff- und Schwefel in:
- Nickel- und Cobaltbasislegierungen
- sonstigen Metallen und Sonderwerkstoffen
Legierungsanalyse mit ICP-OES
Die Legierungsanalyse mit ICP-OES, auch optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma genannt, ermöglicht eine schnelle und genaue Bestimmung der Elementzusammensetzung von Metallen und Legierungen. Ideal für Qualitätssicherung und Materialprüfung.
Auf einen Blick:
- Normen:
- Ag, Au, Cu, Pd, Pt: DIN EN 15605:2010-12
- Steels: DIN EN 10351 (2011-05); HfdE Bd.2 T2 S. 40.10-20 – 40.10-27 1994; ISO/TR 17055 (2002-04)
- Co, Ni: ASTM E 2594-20 2020
- AI, Mg: DIN EN 14242 :2023-04
- Ti: ASTM E 2371-21a (2021)
- Zn: DIN EN ISO 3815-2 (2005-10)
Possible applications:
High-precision alloy analyses and purity determinations of
- Precious metal alloys
- Copper alloys
- Aluminum and magnesium alloys
- Titanium alloys
- Zinc alloys
- Low and high-alloy steels, nickel and cobalt-based alloys
- Lead and tin*
- Refractory metals*
*not accredited
Advantages of ICP-OES alloy analysis
- Simultaneous analysis of all metals and some non-metals from an acidic solution
- Concentrations from the lower mg/kg (“ppm”) to the upper % range
- Solid sample material of any geometry can be used
Im Gegensatz zur Funken-Spektralanalyse oder der RFA sind zur Kalibration keine werkstoffspezifischen Referenzmaterialien nötig, es gibt daher keine Einschränkungen im Anwendungsbereich der Methode
Nickellässigkeit bezeichnet die Freisetzung von Nickel durch Schweiß bei längerem Hautkontakt. Da Nickel eine der häufigsten Kontaktallergien auslöst, wurden Grenzwerte für die Freisetzung dieses Metalls festgelegt. Mit unserem akkreditierten Prüfverfahren nach DIN EN 1811:2023-04 bestimmen wir die Nickellässigkeit von Produkten, die mit der Haut in Berührung kommen.
Prüfverfahren für Nickellässigkeit
- Norm: DIN EN 1811:2023-04 (akkreditiertes Verfahren)
- Messmethode: ICP-OES
- Mindestprüffläche: 0,2 cm²
Beispiele für zu prüfende Produkte
Unsere Prüfung umfasst zahlreiche Alltags- und Industrieprodukte, darunter:
- Schmuck, Uhren
- Hosenknöpfe, Gürtelschnallen, Reißverschlüsse, Mobiltelefone
- Metallteile edler Schreibgeräte
- Stich- und Schnittschutzhandschuhe für den Lebensmittelbereich
- Schalter und Taster von Elektrogeräten und Automobilkomponenten
Unsere Prüfungen garantieren die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte und helfen, allergische Reaktionen zu vermeiden. Kontaktieren Sie uns für eine detaillierte Analyse Ihrer Produkte.