20.05.2016

2. Europatag am fem

Den bereits 2. Europatag veranstaltete das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie am 11. Mai 2016. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Europa in meiner Region“ und fand im Rahmen der bundesweiten Europawoche 2016 statt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des fem führten zahlreiche interessierte Besucher durch das Institut und präsentierten Projekte und Geräte, die mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wurden. Zu den Höhepunkten der Führungen zählten das neue Metallurgielabor, in dem neuartige Legierungen entwickelt werden, z.B. biokompatible Legierungen mit besserer Körperverträglichkeit oder Kupferlegierungen für elektrische Kontakte und Energieübertragung, die 3D-Röntgen-Computertomographie für industrielle und archäologische Anwendungen sowie das Batterielabor, wo Energietechnologien für die Zukunft, z.B. Lithium-Schwefel-Batterien, erforscht werden.

 

 

 
21.04.2016

Zuse-Tage am 7. und 8. Juni in Berlin

Wir laden Sie herzlich ein zu den Zuse-Tagen am 7. und 8. Juni 2016. Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel präsentieren die Institute der Zuse-Gemeinschaft im dbb forum berlin „Forschung, die ankommt“. Erleben Sie Deutschlands Industrieforschung hautnah und erfahren Sie mehr über 70 der innovativsten Transferinstitute, die eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

 

 
01.04.2016

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert fem

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie in Schwäbisch Gmünd

Das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd erhält vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft für das Jahr 2016 eine Grundfinanzierung in Höhe von 1,74 Millionen Euro.

Ministerialdirektor Rolf Schumacher überreichte den Bescheid über die Förderung dem Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka am 1. April 2016. „Das fem entwickelt mit seiner Forschung in den Bereichen der Materialwissenschaft und Oberflächentechnik zukunftsweisende Lösungen für die Industrie in Baden-Württemberg. Mit seiner fachübergreifenden Kompetenz bei der Erforschung von Grundlagen und der anwendungsorientierten Praxis nimmt das fem eine besondere Rolle innerhalb der deutschen Forschungslandschaft ein. Das Institut leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen im Land, die wegen des hohen Kostendrucks häufig keine eigene Forschung betreiben können.“ Bei einem Rundgang durch das Institut erhielt Ministerialdirektor Rolf Schumacher einen Einblick in das neue, mit EFRE- und Landesmitteln kofinanzierte Metallurgielabor, in dem die Herstellungs-, Verarbeitungs- und Testmöglichkeiten von Legierungen mit hochschmelzenden bzw. hochreaktiven Legierungsbestandteilen (z.B. Ti, Ta, Li, Pt, Zr) erforscht werden.

In der Grundfinanzierung ist eine so genannte „KMU-Prämie“ in Höhe von 188.446 Euro für die Einwerbung von Forschungsaufträgen kleiner und mittlerer Unternehmen enthalten. Das fem ist eines von dreizehn Instituten der angewandten Forschung in der Innovationsallianz Baden-Württemberg.

Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

 

 
27.01.2016

Wissenschaftlertreffen der innBW 2016

Austausch fördern, Vernetzung stärken, Projektideen schmieden – mit diesen Zielen trafen sich am 21. und 22. Januar 2016 rund 100 Wissenschaftler der Innovationsallianz Baden-Württemberg bei Hahn-Schickard am Standort Villingen-Schwenningen. Die Teilnehmer aus insgesamt 13 innBW-Instituten vertraten unterschiedlichste Wissenschaftsdisziplinen und Fachgebiete sowie ein breites Themensprektrum – ideale Voraussetzungen für einen fruchtbaren Austausch über neue Projektvorschläge für die wichtigen Zukunftsfelder des Landes.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen die Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer. Key-Note Speaker am ersten Tag waren Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, und MDgt. Günther Leßnerkraus, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW. Mit ihren Beiträgen informierten sie das Auditorium über aktuelle Maßnahmen zur Stärkung der anwendungsorientierten Forschung und des Technologietransfers auf Landes- und Bundesebene. "Wir müssen schneller, offener und risikobereiter werden", formulierte Kaufmann mit Blick auf die öffentliche Forschungsförderung drei wesentliche Forderungen und lobte die Arbeit der innBW als wichtigen Innovationstreiber und Partner der Wirtschaft. Mit einer 10-Punkte-Übersicht adressierte Leßnerkraus die Erwartungen des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg an die innBW. Wichtige Punkte dabei waren die Forderung nach einem branchenübergreifenden Technologietransfer, die stärkere Berücksichtigung der Digitalisierung als Querschnittstechnologie sowie die Entwicklung neuer Angebote an die Industrie, um den Transfer von Erkenntnissen und Wissen aus der Grundlagenforschung in die Wirtschaft noch besser voranzutreiben.

Neben den Grundsatzreferaten aus der Politik und weiteren Vorträgen der innBW sah das Programm vor allem Arbeitsphasen zu den Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer vor. Ein Elevator Pitch forderte die Teilnehmer heraus, die innBW-Forscher für ihre Projektideen zu begeistern und ihre Idee auf den Weg zu bringen. Auf diese Weise entstanden zwölf erfolgversprechende Projektskizzen und neue Projektallianzen. Ein World-Café am zweiten Tag leitete den Austausch der Wissenschaftler an und entwickelte neue Ansätze für einen funktionierenden Technologietransfer.

www.innbw.de

 

 
20.01.2016

"AiF-Forschungsallianz Energiewende" gegründet

Mit einer neuen Gemeinschaftsinitiative der AiF startet das fem ins Jahr 2016. Die am 14. Januar unter der Leitung von Dr. Thomas Kathöfer, dem Hauptgeschäftsführer der AiF, in Schwäbisch Gmünd gegründete "AiF-Forschungsallianz Energiewende" hat die wirtschaftsnahe Erforschung und Entwicklung von technologischen Innovationen im Bereich der Energieerzeugung und -nutzung zum Ziel. Sie ermöglicht allen AiF-Forschungsvereinigungen den Zugang zu zusätzlichen Fördermitteln des BMWi für die Umsetzung der Energiewende: Mit 18 Millionen Euro wird das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in den kommenden drei Jahren Forschungsprojekte fördern, die für die technologische Weiterentwicklung der Energiewende von hoher Bedeutung sind.

Zu den Trägergesellschaften gehören neben dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA), das Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. (FKM) sowie das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA). Frau Dr. Sörgel vom fem und Herr Nitsche vom FKM führen die Geschäfte der Forschungsallianz und übernehmen kooperativ die Aufgaben der Koordination, Administration und Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zur AiF: www.aif.de

Bild (v.l.): Nitsche (FKM), Dr. Sörgel (fem), Dr. Haep (IUTA), Dr. Förster (DECHEMA), Dr. Kathöfer (AiF), Dr. Zielonka (fem), Dr. Schmidt (AiF), Dr. Freudenberger (fem)

 

 
21.12.2015

Frohe Weihnachten!

Das fem wünscht allen Mitgliedern, Auftraggebern, Forschungspartnern und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2016.

Das Institut ist vom 24. Dezember 2015 bis zum 6. Januar 2016 geschlossen. Ab dem 7. Januar des kommenden Jahres sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf viele spannende Aufträge, Kooperationen und Forschungsprojekte!

 

 
10.11.2015

fem erhält Förderpreis 2015 des Deutschen Kupferinstituts

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) aus Freiburg erhielt das fem den diesjährigen Förderpreis des Deutschen Kupferinstituts. Für ihre Forschungsarbeit "Mechanismen-basierte Modellierung des zeitabhängigen mechanischen Verhaltens von Kupferlegierungen zur numerischen Bauteilanalyse und -optimierung" wurden Miriam Eisenbart, Karin Pfeffer und Dr. Ulrich Klotz (fem) sowie Dr. Matthias Weber, Dr. Johannes Preußner und Dr. Dirk Helm (IWM) auf dem Kupfersymposion in Berlin ausgezeichnet. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis für innovative Entwicklungen auf dem Feld der Kupferwerkstoffe wurde in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen. 

Ziel des Forschungsprojekts war das Verständnis und die Modellierung der Mikrostruktur und der mechanischen Eigenschaften von höherfesten und hochleitfähigen Cu-Ni-Si-Legierungen. Die Untersuchungen wurden an einer weit verbreiteten Legierung (CuNi1.5Si) und an einem Steckkontakt durchgeführt, der typischerweise in der Autoelektrik zum Einsatz kommt. Hierzu wurde die Ausscheidungsentwicklung der Legierungen als Folge der thermomechanischen Behandlung quantitativ bestimmt, die Thermodynamik und Kinetik der Ausscheidungsentwicklung mittels CALPHAD-Methode simuliert und mit den experimentellen Ergebnissen verglichen. Das mechanische Verhalten inklusive der Relaxationseigenschaften wurde durch Prüfungen an Kupferblechen bestimmt. Auf der Grundlage von Ergebnissen aus experimentellen Mikrostruktur- und Relaxationsuntersuchungen wurde ein durchgängiges Modell zur Beschreibung des Ausscheidungszustands und der daraus resultierenden mechanischen Eigenschaften von der Lösungsglühung über das Kaltwalzen, das Anlassen, die Formgebung bis hin zum Relaxationsverhalten im Betrieb entwickelt und validiert. (PDF)

Am 1. Dezember 2015 beginnt das von der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) geförderte Nachfolgeprojekt, in dem es, aufbauend auf den Ergebnissen des preisgekrönten Vorhabens, um die "Standardisierung der mechanischen Charakterisierung und Quantifizierung von Materialkennwerten zur Modellierung des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Halbzeugen aus hochleitfähigen Cu-Legierungen" gehen wird. Unternehmen aus der Kupferbranche, vorzugsweise KMUs, sind herzlich eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen. Die erste Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses findet am 20. Januar 2016 statt.

Das Formular für die Absichtserklärung können Sie hier herunterladen, weitere Informationen erhalten Sie von Miriam Eisenbart: eisenbart@fem-online.de.
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Das Deutsche Kupferinstitut
Eingebettet in das internationale Netzwerk der Copper Alliance verbindet das Deutsche Kupferinstitut Forschung und Anwendung mit dem Ziel, eine offene Wissensplattform zu schaffen. Das Kupferinstitut unterstützt als Innovationsmotor zahlreiche Marktentwicklungsprojekte, bietet Lösungen für spezifische Einsatzbereiche und fundierte Informationen für Fach- und Publikumskreise – kompetent, neutral und partnerschaftlich. www.kupferinstitut.de

 

 
02.11.2015

Minister Dr. Nils Schmid am fem

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie, der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) und mit dem Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien (IWWT) der Hochschule Pforzheim nimmt das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) die Arbeit an zwei neuen, zukunftsweisenden Forschungsprojekten rund um das Thema Rohstoffsicherheit auf. Im Rahmen des Förderprogramms „Technologischer Ressourcenschutz“ werden die Projekte vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit knapp 1,5 Millionen Euro unterstützt.

Minister Dr. Nils Schmid kam am vergangenen Freitag nach Schwäbisch Gmünd, wo er dem Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka den Zuwendungsbescheid überreichte und sich die neuen Forschungsvorhaben von den Projektleitern Dr. Martin Völker und Dr. Ulrich Klotz sowie den beteiligten Wissenschaftlern der Partnerinstitute aus Denkendorf und Pforzheim vorstellen ließ. Dass beide Projekte eine unmittelbar wirtschafts- und praxisnahe Ausrichtung haben, unterstrich nicht zuletzt die Anwesenheit der Vertreter sämtlicher beteiligter Unternehmen – Indutherm, Nonnenmacher, Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt, G. Rau, Wieland Werke und Robert Bosch.

Um die Substitution des als gesundheitsgefährdend eingestuften Stoffes Beryllium geht es im von Dr. Ulrich Klotz geleiteten Projekt. Derzeit kommen die in ihren Eigenschaften unübertroffenen Kupfer-Beryllium Legierungen dort zum Einsatz, wo neben einer guten Leitfähigkeit auch eine sehr gute  Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit gefragt ist: In Elektronik und Elektrotechnik, Luftfahrt, Öl- und Gasförderung sowie in der Haustechnik. Gemeinsam mit dem IWWT wird das fem erforschen, auf welchen Anwendungsfeldern und mit welchen Legierungssystemen ein Ersatz des toxischen und schlecht recyclebaren Berylliums möglich ist.

Das zweite Vorhaben, unter der Leitung von Dr. Martin Völker und in Kooperation mit den in Denkendorf ansässigen Institut für Textilchemie und Chemiefasern (ITCF) und dem Zentrum für Management Research der Deutschen Textil- und Faserforschung (DITF-MR), hat zum Ziel, die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche tragfähige Rückgewinnung von Seltenen Erden aus Magnetschrott und Altgeräten zu verbessern. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meike Tilebein, Direktorin des DITF-MR, und Prof. Dr. Michael Buchmeiser, der dem ITCF vorsteht, werden in drei Teilprojekten Möglichkeiten der Rückgewinnung der Magnetwerkstoffe Neodym und Dysprosium und der Herstellung von hochwertigen Recyclingprodukten untersucht sowie ein ökonomisches Modell eines Sammel- und Recylingsystems entwickelt.

Nach dem Rundgang durch das Institut in Schwäbisch Gmünd bekundeten die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einhellig, dass es auch und gerade die wirtschaftsnahen Forschungsvorhaben an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der innBW sind, die erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land beitragen.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung des MFW Baden-Württemberg | Pressemitteilung der innBW

 

 
12.10.2015

Christof Langer ist neuer Leiter der Leichtmetall-Oberflächentechnik

Seit dem 1. Oktober 2015 hat M. Eng. Christof Langer die Leitung der Abteilung Leichtmetall-Oberflächentechnik am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd inne.

Der erst 28-jährige Chemie- und Lackingenieur aus Emmerich am Rhein kam bereits Anfang 2013 nach Gmünd. Nach seiner Masterarbeit zum Thema „Spektroskopische Untersuchung zum Korrosionsverhalten von galvanisch verzinkten und feuerverzinkten Prüfkörpern“ an der Hochschule Niederrhein in Krefeld begann er am traditionsreichen fem seine berufliche Laufbahn. Für den Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka zeigt die Besetzung der Abteilungsleiterstelle mit eigenem wissenschaftlichen Nachwuchs, dass das fem aktiv den Generationenwechsel gestaltet. „Früher haben wir solche Stellen ausschließlich mit gestandenen, externen Bewerbern besetzt. Heute ist es uns dank unserer Institutskultur, die eine starke Identifikation mit dem Institut fördert und Entwicklungschancen eröffnet, möglich, junge Abteilungsleiter aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. Herr Langer ist dafür das perfekte Beispiel.“ Natürlich sei eine hohe fachliche Kompetenz dafür wie eh und je Voraussetzung, wichtiger noch, betont Zielonka, seien jedoch die persönlichen Qualitäten: Aufmerksamkeit, Kollegialität, Führungsstärke. Eigenschaften, die am fem systematisch kultiviert würden.

In seiner Dissertationsarbeit und in Forschungsprojekten beschäftigt sich Langer seit 2013 insbesondere mit den Korrosionsmechanismen von hoch beanspruchten Chromüberzügen. Ein klassisches Thema der Abteilung, deren Schwerpunkte in Forschung und Dienstleistung seit ihrer Gründung im Jahr 1977 auf der Pulverbeschichtung, der Anodisation sowie der Korrosions- und Bewitterungsprüfung liegen.

Mit dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet des Leichtbaus möchte Langer eigene strategische Akzente setzen. „Neuartige Leichtbaukonzepte und der Einsatz von neuen Materialien und Materialverbindungen erfordern innovative Lösungsansätze in der Oberflächentechnik. Damit wollen wir uns in Zukunft intensiv auseinander setzen“, so Langer. Auch die Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Lösungen möchte er gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorantreiben. Besonders vielversprechend sei die Funktionalisierung von eloxierten Oberflächen durch Einlagerung von Nanopartikeln, mit denen eine Vielzahl neuer Oberflächeneigenschaften erzeugt werden kann.
 

 
25.06.2015

SchmuckTECH zeigt Zukunftsperspektiven der Schmuckbranche

Am 24. Juni 2015 war die Initiative SchmuckTech zu Gast am fem in Schwäbisch Gmünd. Im Platinsaal des Forschungsinstitutes informierte sich die Branche über den aktuellen Stand und die Zukunft der Schmuckfertigung.

Noch vor dem offiziellen Beginn um 14 Uhr waren die Goldschmiede von morgen, die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät im Arenhaus und der Meisterschule zu Gast. Am Nachmittag hatten die zahlreichen Gäste aus der Branche dann Gelegenheit gemeinsam mit den Ausstellern über neue Herausforderungen und Trends zu diskutieren.

„Wir freuen uns, dass die Initiative SchmuckTech unserem Ruf nach Schwäbisch Gmünd gefolgt ist“, freute sich Margaretha Held, Vorsitzende des Förderverein für die Gold- und Silberschmiedeschulen Schwäbisch Gmünd e.V. „Hier am fem, das selbst ein wichtiger Forschungspartner der Branche ist, wollen wir neue Perspektiven aufzeigen und Technologien präsentieren.“

Dazu gehört etwa das Konstruieren von Schmuckobjekten in 3D-Designprogrammen. Eine Technik, die in der Industrie und im Handwerksbetrieb mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist und längst als sinnvolle Ergänzung zu traditionellen Produktionsmethoden gilt. Individuelle Änderungen und Kundenwünsche können am Computer schnell und direkt umgesetzt werden. Kombiniert mit einer Methode wie dem Selektiven Laserschmelzen, das den Gästen der SchmuckTECH in den Labors des fem vorgestellt wurde, können komplexe Objekte ohne Umwege über eine Gussform realisiert werden.

www.schmucktech.de