04.10.2016

Dr. Andreas Zielonka im Vorstand der AiF

Große Ehre, große Aufgabe: Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) wurde Dr. Andreas Zielonka, Institutsleiter des Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie, in den sechsköpfigen Vorstand gewählt. Seit vielen Jahren engagiert sich Zielonka in verschiedenen Gremien der AiF, zuletzt im Aufsichtsrat und in der Zukunftswerkstatt, wo er maßgeblich an der Modernisierung und Neuausrichtung der AiF mitarbeitete. In seiner neuen Funktion vertritt er insbesondere die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, das sind rund einhundert wirtschaftsnahe und anwendungsorientierte Forschungsvereinigungen aus sämtlichen Industriebereichen in ganz Deutschland.

Die AiF mit Sitz in Köln und Berlin verwaltet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in den Förderprogrammen Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von rund 680 Millionen Euro und ist damit der wichtigste Träger für wirtschaftsnahe Forschung in Deutschland. Ziel ist die Technologieförderung für mittelständische Unternehmen die sich eigene Forschungsabteilungen und teure Auftragsforschung nicht leisten können. Die beiden Programme IGF und ZIM für die unternehmensübergreifende bzw. individuelle Förderung ermöglichen die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Mittelstand und tragen ihren Teil dazu bei, dass das Fundament der deutschen Volkswirtschaft innovativ und wettbewerbsfähig bleibt.

"In meiner neuen Funktion als Vorstand", so Zielonka auf der Versammlung in Berlin Ende September, "werde ich in Abstimmung mit Industrie, Wissenschaft und Politik daran arbeiten, dass die Innovationsförderung durch die AiF, die einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil der Forschungspolitik darstellt, weiter gestärkt wird." Das erklärte Ziel: Eine Erhöhung der Fördermittel, denn um den Wohlstand in Deutschland zu sichern, der maßgeblich von einer starken mittelständischen Wirtschaft abhänge, sei es wichtig, das Programm zu intensivieren und neue Kooperationspartner aus dem Mittelstand zu gewinnen.

Weitere Informationen: www.aif.de

 
09.06.2016

Überflutungen im fem

Die enormen Regenfälle des »Jahrhundertunwetters« am 29. Mai 2016 haben in Schwäbisch Gmünd zwei Menschen das Leben gekostet und Schäden in Millionenhöhe verursacht. Auch das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie war betroffen: Durch einen Rückstau in der Kanalisation kam es zu Überflutungen im Untergeschoss des Institutsgebäudes. Verschiedene Geräte wurden durch das Wasser beschädigt, Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass die Überflutung nicht noch größere Zerstörungen anrichtete. Dank der sofortigen und unkomplizierten Unterstützung durch die Gerätehersteller konnte die Arbeitsfähigkeit des fem rasch wieder hergestellt werden.

Wir danken unseren Industriekunden und Forschungspartnern für ihr Verständnis und ihre Geduld. Und wir freuen uns, die gemeinsame Arbeit ohne Einschränkungen fortzuführen.
 

 

 
20.05.2016

2. Europatag am fem

Den bereits 2. Europatag veranstaltete das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie am 11. Mai 2016. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Europa in meiner Region“ und fand im Rahmen der bundesweiten Europawoche 2016 statt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des fem führten zahlreiche interessierte Besucher durch das Institut und präsentierten Projekte und Geräte, die mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt wurden. Zu den Höhepunkten der Führungen zählten das neue Metallurgielabor, in dem neuartige Legierungen entwickelt werden, z.B. biokompatible Legierungen mit besserer Körperverträglichkeit oder Kupferlegierungen für elektrische Kontakte und Energieübertragung, die 3D-Röntgen-Computertomographie für industrielle und archäologische Anwendungen sowie das Batterielabor, wo Energietechnologien für die Zukunft, z.B. Lithium-Schwefel-Batterien, erforscht werden.

 

 

 
21.04.2016

Zuse-Tage am 7. und 8. Juni in Berlin

Wir laden Sie herzlich ein zu den Zuse-Tagen am 7. und 8. Juni 2016. Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel präsentieren die Institute der Zuse-Gemeinschaft im dbb forum berlin „Forschung, die ankommt“. Erleben Sie Deutschlands Industrieforschung hautnah und erfahren Sie mehr über 70 der innovativsten Transferinstitute, die eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlagen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

 

 
01.04.2016

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert fem

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft fördert Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie in Schwäbisch Gmünd

Das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd erhält vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft für das Jahr 2016 eine Grundfinanzierung in Höhe von 1,74 Millionen Euro.

Ministerialdirektor Rolf Schumacher überreichte den Bescheid über die Förderung dem Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka am 1. April 2016. „Das fem entwickelt mit seiner Forschung in den Bereichen der Materialwissenschaft und Oberflächentechnik zukunftsweisende Lösungen für die Industrie in Baden-Württemberg. Mit seiner fachübergreifenden Kompetenz bei der Erforschung von Grundlagen und der anwendungsorientierten Praxis nimmt das fem eine besondere Rolle innerhalb der deutschen Forschungslandschaft ein. Das Institut leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen im Land, die wegen des hohen Kostendrucks häufig keine eigene Forschung betreiben können.“ Bei einem Rundgang durch das Institut erhielt Ministerialdirektor Rolf Schumacher einen Einblick in das neue, mit EFRE- und Landesmitteln kofinanzierte Metallurgielabor, in dem die Herstellungs-, Verarbeitungs- und Testmöglichkeiten von Legierungen mit hochschmelzenden bzw. hochreaktiven Legierungsbestandteilen (z.B. Ti, Ta, Li, Pt, Zr) erforscht werden.

In der Grundfinanzierung ist eine so genannte „KMU-Prämie“ in Höhe von 188.446 Euro für die Einwerbung von Forschungsaufträgen kleiner und mittlerer Unternehmen enthalten. Das fem ist eines von dreizehn Instituten der angewandten Forschung in der Innovationsallianz Baden-Württemberg.

Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

 

 
27.01.2016

Wissenschaftlertreffen der innBW 2016

Austausch fördern, Vernetzung stärken, Projektideen schmieden – mit diesen Zielen trafen sich am 21. und 22. Januar 2016 rund 100 Wissenschaftler der Innovationsallianz Baden-Württemberg bei Hahn-Schickard am Standort Villingen-Schwenningen. Die Teilnehmer aus insgesamt 13 innBW-Instituten vertraten unterschiedlichste Wissenschaftsdisziplinen und Fachgebiete sowie ein breites Themensprektrum – ideale Voraussetzungen für einen fruchtbaren Austausch über neue Projektvorschläge für die wichtigen Zukunftsfelder des Landes.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen die Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer. Key-Note Speaker am ersten Tag waren Dr. Stefan Kaufmann, MdB, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, und MDgt. Günther Leßnerkraus, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft BW. Mit ihren Beiträgen informierten sie das Auditorium über aktuelle Maßnahmen zur Stärkung der anwendungsorientierten Forschung und des Technologietransfers auf Landes- und Bundesebene. "Wir müssen schneller, offener und risikobereiter werden", formulierte Kaufmann mit Blick auf die öffentliche Forschungsförderung drei wesentliche Forderungen und lobte die Arbeit der innBW als wichtigen Innovationstreiber und Partner der Wirtschaft. Mit einer 10-Punkte-Übersicht adressierte Leßnerkraus die Erwartungen des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg an die innBW. Wichtige Punkte dabei waren die Forderung nach einem branchenübergreifenden Technologietransfer, die stärkere Berücksichtigung der Digitalisierung als Querschnittstechnologie sowie die Entwicklung neuer Angebote an die Industrie, um den Transfer von Erkenntnissen und Wissen aus der Grundlagenforschung in die Wirtschaft noch besser voranzutreiben.

Neben den Grundsatzreferaten aus der Politik und weiteren Vorträgen der innBW sah das Programm vor allem Arbeitsphasen zu den Themen Technologieentwicklung und Technologietransfer vor. Ein Elevator Pitch forderte die Teilnehmer heraus, die innBW-Forscher für ihre Projektideen zu begeistern und ihre Idee auf den Weg zu bringen. Auf diese Weise entstanden zwölf erfolgversprechende Projektskizzen und neue Projektallianzen. Ein World-Café am zweiten Tag leitete den Austausch der Wissenschaftler an und entwickelte neue Ansätze für einen funktionierenden Technologietransfer.

www.innbw.de

 

 
20.01.2016

"AiF-Forschungsallianz Energiewende" gegründet

Mit einer neuen Gemeinschaftsinitiative der AiF startet das fem ins Jahr 2016. Die am 14. Januar unter der Leitung von Dr. Thomas Kathöfer, dem Hauptgeschäftsführer der AiF, in Schwäbisch Gmünd gegründete "AiF-Forschungsallianz Energiewende" hat die wirtschaftsnahe Erforschung und Entwicklung von technologischen Innovationen im Bereich der Energieerzeugung und -nutzung zum Ziel. Sie ermöglicht allen AiF-Forschungsvereinigungen den Zugang zu zusätzlichen Fördermitteln des BMWi für die Umsetzung der Energiewende: Mit 18 Millionen Euro wird das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in den kommenden drei Jahren Forschungsprojekte fördern, die für die technologische Weiterentwicklung der Energiewende von hoher Bedeutung sind.

Zu den Trägergesellschaften gehören neben dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA), das Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. (FKM) sowie das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA). Frau Dr. Sörgel vom fem und Herr Nitsche vom FKM führen die Geschäfte der Forschungsallianz und übernehmen kooperativ die Aufgaben der Koordination, Administration und Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zur AiF: www.aif.de

Bild (v.l.): Nitsche (FKM), Dr. Sörgel (fem), Dr. Haep (IUTA), Dr. Förster (DECHEMA), Dr. Kathöfer (AiF), Dr. Zielonka (fem), Dr. Schmidt (AiF), Dr. Freudenberger (fem)

 

 
21.12.2015

Frohe Weihnachten!

Das fem wünscht allen Mitgliedern, Auftraggebern, Forschungspartnern und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2016.

Das Institut ist vom 24. Dezember 2015 bis zum 6. Januar 2016 geschlossen. Ab dem 7. Januar des kommenden Jahres sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf viele spannende Aufträge, Kooperationen und Forschungsprojekte!

 

 
10.11.2015

fem erhält Förderpreis 2015 des Deutschen Kupferinstituts

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) aus Freiburg erhielt das fem den diesjährigen Förderpreis des Deutschen Kupferinstituts. Für ihre Forschungsarbeit "Mechanismen-basierte Modellierung des zeitabhängigen mechanischen Verhaltens von Kupferlegierungen zur numerischen Bauteilanalyse und -optimierung" wurden Miriam Eisenbart, Karin Pfeffer und Dr. Ulrich Klotz (fem) sowie Dr. Matthias Weber, Dr. Johannes Preußner und Dr. Dirk Helm (IWM) auf dem Kupfersymposion in Berlin ausgezeichnet. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis für innovative Entwicklungen auf dem Feld der Kupferwerkstoffe wurde in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal verliehen. 

Ziel des Forschungsprojekts war das Verständnis und die Modellierung der Mikrostruktur und der mechanischen Eigenschaften von höherfesten und hochleitfähigen Cu-Ni-Si-Legierungen. Die Untersuchungen wurden an einer weit verbreiteten Legierung (CuNi1.5Si) und an einem Steckkontakt durchgeführt, der typischerweise in der Autoelektrik zum Einsatz kommt. Hierzu wurde die Ausscheidungsentwicklung der Legierungen als Folge der thermomechanischen Behandlung quantitativ bestimmt, die Thermodynamik und Kinetik der Ausscheidungsentwicklung mittels CALPHAD-Methode simuliert und mit den experimentellen Ergebnissen verglichen. Das mechanische Verhalten inklusive der Relaxationseigenschaften wurde durch Prüfungen an Kupferblechen bestimmt. Auf der Grundlage von Ergebnissen aus experimentellen Mikrostruktur- und Relaxationsuntersuchungen wurde ein durchgängiges Modell zur Beschreibung des Ausscheidungszustands und der daraus resultierenden mechanischen Eigenschaften von der Lösungsglühung über das Kaltwalzen, das Anlassen, die Formgebung bis hin zum Relaxationsverhalten im Betrieb entwickelt und validiert. (PDF)

Am 1. Dezember 2015 beginnt das von der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) geförderte Nachfolgeprojekt, in dem es, aufbauend auf den Ergebnissen des preisgekrönten Vorhabens, um die "Standardisierung der mechanischen Charakterisierung und Quantifizierung von Materialkennwerten zur Modellierung des zeitabhängigen Verformungsverhaltens von Halbzeugen aus hochleitfähigen Cu-Legierungen" gehen wird. Unternehmen aus der Kupferbranche, vorzugsweise KMUs, sind herzlich eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen. Die erste Sitzung des projektbegleitenden Ausschusses findet am 20. Januar 2016 statt.

Das Formular für die Absichtserklärung können Sie hier herunterladen, weitere Informationen erhalten Sie von Miriam Eisenbart: eisenbart@fem-online.de.
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Das Deutsche Kupferinstitut
Eingebettet in das internationale Netzwerk der Copper Alliance verbindet das Deutsche Kupferinstitut Forschung und Anwendung mit dem Ziel, eine offene Wissensplattform zu schaffen. Das Kupferinstitut unterstützt als Innovationsmotor zahlreiche Marktentwicklungsprojekte, bietet Lösungen für spezifische Einsatzbereiche und fundierte Informationen für Fach- und Publikumskreise – kompetent, neutral und partnerschaftlich. www.kupferinstitut.de

 

 
02.11.2015

Minister Dr. Nils Schmid am fem

Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie, der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW) und mit dem Institut für Werkstoffe und Werkstofftechnologien (IWWT) der Hochschule Pforzheim nimmt das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) die Arbeit an zwei neuen, zukunftsweisenden Forschungsprojekten rund um das Thema Rohstoffsicherheit auf. Im Rahmen des Förderprogramms „Technologischer Ressourcenschutz“ werden die Projekte vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit knapp 1,5 Millionen Euro unterstützt.

Minister Dr. Nils Schmid kam am vergangenen Freitag nach Schwäbisch Gmünd, wo er dem Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka den Zuwendungsbescheid überreichte und sich die neuen Forschungsvorhaben von den Projektleitern Dr. Martin Völker und Dr. Ulrich Klotz sowie den beteiligten Wissenschaftlern der Partnerinstitute aus Denkendorf und Pforzheim vorstellen ließ. Dass beide Projekte eine unmittelbar wirtschafts- und praxisnahe Ausrichtung haben, unterstrich nicht zuletzt die Anwesenheit der Vertreter sämtlicher beteiligter Unternehmen – Indutherm, Nonnenmacher, Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt, G. Rau, Wieland Werke und Robert Bosch.

Um die Substitution des als gesundheitsgefährdend eingestuften Stoffes Beryllium geht es im von Dr. Ulrich Klotz geleiteten Projekt. Derzeit kommen die in ihren Eigenschaften unübertroffenen Kupfer-Beryllium Legierungen dort zum Einsatz, wo neben einer guten Leitfähigkeit auch eine sehr gute  Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit gefragt ist: In Elektronik und Elektrotechnik, Luftfahrt, Öl- und Gasförderung sowie in der Haustechnik. Gemeinsam mit dem IWWT wird das fem erforschen, auf welchen Anwendungsfeldern und mit welchen Legierungssystemen ein Ersatz des toxischen und schlecht recyclebaren Berylliums möglich ist.

Das zweite Vorhaben, unter der Leitung von Dr. Martin Völker und in Kooperation mit den in Denkendorf ansässigen Institut für Textilchemie und Chemiefasern (ITCF) und dem Zentrum für Management Research der Deutschen Textil- und Faserforschung (DITF-MR), hat zum Ziel, die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche tragfähige Rückgewinnung von Seltenen Erden aus Magnetschrott und Altgeräten zu verbessern. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meike Tilebein, Direktorin des DITF-MR, und Prof. Dr. Michael Buchmeiser, der dem ITCF vorsteht, werden in drei Teilprojekten Möglichkeiten der Rückgewinnung der Magnetwerkstoffe Neodym und Dysprosium und der Herstellung von hochwertigen Recyclingprodukten untersucht sowie ein ökonomisches Modell eines Sammel- und Recylingsystems entwickelt.

Nach dem Rundgang durch das Institut in Schwäbisch Gmünd bekundeten die Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einhellig, dass es auch und gerade die wirtschaftsnahen Forschungsvorhaben an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen der innBW sind, die erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land beitragen.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung des MFW Baden-Württemberg | Pressemitteilung der innBW