26.01.2018

Dr. Zielonka ist Vizepräsident der AiF

Bild: © AiF, Dr. Andreas Zielonka (rechts) mit Edwin Büchter (links) und Prof. Sebastian Bauer

Dr. Andreas Zielonka, Institutsleiter des fem Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd, wurde am 18. Januar in Köln zum Vizepräsidenten der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., kurz AiF, gewählt. In seiner neuen Funktion unterstützt Zielonka, der sich seit vielen Jahren in der Arbeitsgemeinschaft engagiert, den Präsidenten Prof. Sebastian Bauer und vertritt insbesondere die Interessen der AiF-Mitglieder. Das sind rund einhundert Forschungsvereinigungen – auch das fem gehört dazu – aus allen wichtigen Technologiebereichen, die sich aus Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten zusammensetzen und die anwendungsorientierte Forschung organisieren.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verwaltet die AiF die Förderprogramme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), und ist damit der wichtigste Träger für wirtschaftsnahe Forschung in Deutschland. Ziel ist die Technologieförderung für mittelständische Unternehmen, die sich teure Auftragsforschung und eigene Forschungsabteilungen nicht leisten können. Die beiden Programme IGF und ZIM für die unternehmensübergreifende bzw. individuelle Förderung ermöglichen den Wissenstransfer zwischen Forschung und Mittelstand und tragen so ihren Teil zu einer innovativen und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft bei.

»Die große Bedeutung der wirtschaftsnahen Forschung und Entwicklung immer wieder deutlich herauszustellen, das sehe ich als meine Aufgabe für die kommenden Jahre«, betont Zielonka. Und er ergänzt: »Die Innovationsförderung der AiF ist mittlerweile ein unverzichtbarer Teil der Forschungspolitik, den wir in Zukunft noch weiter ausbauen möchten«. Das erklärte Ziel: Eine Erhöhung der Fördermittel auf jährlich 700 Millionen Euro für das ZIM- bzw. 200 Millionen Euro für das IGF-Programm, denn um den Wohlstand in Deutschland zu sichern, der maßgeblich von einer starken mittelständischen Wirtschaft abhänge, sei es wichtig, das Programm auszuweiten und neue Kooperationspartner aus dem Mittelstand zu gewinnen.

Weitere Informationen: www.aif.de

 

 
21.12.2017

Frohe Weihnachten!

Das fem wünscht allen Mitgliedern, Auftraggebern, Forschungspartnern und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2018.

Das Institut ist bis zum 7. Januar 2018 geschlossen. Ab dem 8. Januar des kommenden Jahres sind wir wieder für Sie da – und freuen uns auf viele spannende Aufträge, Kooperationen und Forschungsprojekte.

 

 
13.12.2017

Neue Mitarbeiter gesucht!

In unseren Abteilungen Elektrochemie und Leichtmetall-Oberflächentechnik sind vier neue Stellen zu besetzen, alle Informationen dazu finden Sie hier!

 

 
08.12.2017

Prädikat "Familienfreundliches Unternehmen" für das fem

Für seine familienbewusste Personalpolitik wurde das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie neben weiteren 57 Organisationen aus Industrie, Dienstleistung und Sozialwirtschaft am 5. Dezember 2017 von Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern und Landesfamilienrat mit dem Prädikat Familienbewusstes Unternehmen ausgezeichnet. Bewertet wurden die Aktivitäten in den Bereichen Führungskompetenz und Personalentwicklung, Arbeitsort, -zeit und -organisation, Kommunikation, Service für Familien, Gesundheit sowie bürgerschaftliches Engagement.
"Für unsere Unternehmen wird es zunehmend wichtiger", so Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, "dass sie ihre Aktivitäten im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf und lebensphasenorientierte Personalpolitik professionalisieren, mit ihrem Engagement besser sichtbar werden und sich im Wettbewerb positionieren können. Das Prädikat kann ein wertvolles Marketinginstrument sein und Professionalität und systematische Umsetzung dokumentieren". Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka und Beate Bäuerle, die am fem verantwortlich ist für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, nahmen das Prädikat persönlich entgegen. "Wir als Forschungsinstitut und Arbeitgeber sehen, dass z.B. die Fragen der Arbeitszeitgestaltung und Familienförderung bei der Gewinnung von hochqualifizierten Fachkräften immer wichtiger werden. Das Prädikat zeigt, dass wir seit vielen Jahren auf dem richtigen Weg sind und ist zugleich Ansporn, das Thema weiter konsequent zu verfolgen", so Dr. Zielonka.

 

 
04.12.2017

GSB-Schulungskurs zu Gast am fem

Oberflächenbehandlung in Theorie und Praxis
GSB-Schulungskurs zu Gast am fem

Knapp vierzig Teilnehmer waren am 22. und 23. November 2017 zu Gast am fem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd, wo sich in mehreren Vorträgen und Praxiskursen alles um das Thema Oberflächenbehandlung von Aluminium drehte. Veranstalter des Schulungskurses war die Qualitätsgemeinschaft GSB International. Im Zentrum stand die Frage, wie sich die Qualitätsrichtlinie AL 631 im Betrieb konkret umsetzen lässt.
Bevor Christof Langer, Leiter der Abteilung Leichtmetall-Oberflächentechnik am fem, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern die vielfältigen Prüfmethoden am fem vorstellte, gab Robert Vogt von der GSB den Kursteilnehmern in seinem Eröffnungsvortrag einen Überblick über die in der Richtlinie enthaltenen Vorgaben zu Vorbehandlung, Beschichtungsmaterialien, Prüfverfahren und Normen. Zwei Referenten aus der Industrie – Mike Schirdewahn (Chemetall) und Manuel Slezinski (IGP) – berichteten im Anschluss über die chromfreie Vorbehandlung von Aluminium und zukünftige Trends in der Pulverlacktechnologie. Dann ging es vom Vortragssaal in die Labors, von der Theorie in die Praxis, für die das Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd dank seiner mittlerweile vierzigjährigen Forschungs- und Dienstleistungserfahrung auf dem Gebiet der Leichtmetalle und Beschichtungstechniken ein kompetenter Ansprechpartner ist. An vier Stationen wurden den Kursteilnehmern z.B. Methoden zur Klärung von Beschichtungsfehlern vorgestellt, darunter REM/EDX sowie IR-Spektroskopie und Computertomographie, aber auch der Nutzen von mechanischen und optischen Prüfungen wurde anschaulich erläutert und an praxisnahen Beispielen vorgeführt.
Am zweiten Schulungstag zeigte Fabian Luccarini vom Anlagenbauer e.Luterbach, dass das vieldiskutierte Thema Industrie 4.0 auch in der energieintensiven Beschichtungstechnik angekommen ist: Konzepte zur Einsparung von Energie für bestehende und neue Anlagen basieren auf einer intelligenten Integration von Anlagentechnik und Datenauswertung. Das Ziel, so Luccarini, sei die "sich selbst optimierende Anlage".
Desweiteren gab Werner Mader von der GSB in seinem Vortrag einen Überblick über die Eigenschaften des Werkstoffes Aluminium und dessen Korrosionsverhalten. Ein Workshop zur Handhabung und Umsetzung der Qualitätsrichtlinien in der Praxis der GSB rundete den Schulungskurs ab.

Weitere Informationen zur GSB: www.gsb-international.de

 

 
 
28.11.2017

Ausgezeichnete Batterieforschung

Ausgezeichnete Batterieforschung: Mirko Ante, Mitarbeiter in der Abteilung Elektrochemie am fem, belegte mit seiner Arbeit Wiederaufladbare Lithium‐Batterie mit einer Schwefel-Flow-Kathode (S-Flow) im bundesweiten Doktorandenwettbewerb Energie Campus der Stiftung Energie & Klimaschutz den dritten Platz. Eine Jury aus Industrie und Wissenschaft bewertete Originalität, Ergebnisse, Forschungs- und Transferleistungen sowie die Darstellung der eingereichten Arbeiten. Die Preisverleihung fand am 18. November auf dem abschließenden Symposium in Karlsruhe statt, zu dem insgesamt dreiundzwanzig Doktoranden eingeladen waren. 

"Eine der größten technischen Herausforderungen des Jahrhunderts ist es, große Mengen an Energie effizient, auf engem Raum und mit geringem Gewicht und bei geringen Kosten zu speichern", erklärt der achtundzwanzigjährige Doktorand. "Diese Energiespeicher gewinnen in den Bereichen Elektronik, Elektromobilität und Energiewende mehr und mehr an Bedeutung. Die Speicherung in chemischen Bindungen, also in Batterien, erreicht die höchsten Effizienzen. In unserem Forschungsprojekt S-FLow wird ein Lithium-Schwefel (Li-S) Energiespeicher entwickelt, bei dem Schwefel auf Partikeln in einer Lösung als Flusselektrode umgepumpt wird. Hierdurch werden Energie und Leistung der Zelle entkoppelt. Somit kann ein Erzeuger von Wind- oder Solarstrom den Speicher exakt auf seine Bedürfnisse auslegen. Am fem entwickeln wir einen Elektrokatalysator, an dem die Schwefelreaktion beschleunigt und mit geringeren Verlusten stattfinden soll. Der Elektrokatalysator kann auch in zukünftigen Standard-Li-S-Batterien die Effizienz, Schnellladefähigkeit und Langlebigkeit steigern."

Weitere Informationen zur Stiftung Energie & Klimaschutz finden Sie hier, ein Video der Veranstaltung in Karlsruhe können Sie sich hier ansehen.

Photo: Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg 

 

 
24.10.2017

"Forschung läuft" – 27. Sparkassen Alb Marathon

Nach exakt 48 Minuten und 55 Sekunden war es so weit: Christof Langer überquerte als erster Läufer aus dem Team des Forschungsinstituts Edelmetalle + Metallchemie die Ziellinie, dicht gefolgt von seinen Kollegen Mirko Ante und Herbert Kappl. Insgesamt achtzehn Läuferinnen und Läufer gingen beim 27. Sparkassen Alb Marathon für das Forschungsinstitut fem auf der 10 km-Route an den Start: hochmotiviert, gut trainiert und in sonnengelb strahlenden Trikots – unübersehbar im 352 Köpfe zählenden Starterfeld. „Ein voller Erfolg!“, strahlt Beate Bäuerle, Assistentin des Institutsleiters Dr. Andreas Zielonka und unter anderem zuständig für die betriebliche Gesundheitsförderung am fem. Sie meldete das Institut kurzerhand zum Lauf an, trommelte ein Team zusammen und organisierte in den Monaten vor dem Lauf das Training: „Wir haben ganz einfach das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden, den Spaß und das tolle Gemeinschaftsgefühl mit den schweißtreibenden Trainingsläufen“, scherzt sie. Für das fem war es die erste Teilnahme am Marathon überhaupt. Im kommenden Jahr, darüber war sich das Team nach dem Lauf sofort einig, will man unbedingt wieder mit dabei sein. Eine kleine Gruppe hat mit der Vorbereitung bereits begonnen und absolviert einmal in der Woche ein Lauftraining. Denn 2018 will man ein bisschen schneller, ein paar Minuten früher ins Ziel kommen – soviel Ehrgeiz muss sein.

 

 
15.09.2017

Heinz-Leuze-Preis für das fem

Große Ehre für das fem: Der Heinz-Leuze-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e. V. (DGO) wurde an ein siebenköpfiges Forscherteam verliehen, darunter zwei Forscher aus dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie. Ausgezeichnet wurde die Arbeit Brennstoffzellenkatalysatoren auf Gasdiffusionselektroden elektrochemisch herstellen*, die im vergangenen Jahr in der Zeitschrift Galvanotechnik publiziert wurde. Ann-Kathrin Egetenmeyer aus der Abteilung Elektrochemie nahm den Preis am Eröffnungsabend der ZVO Oberflächentage in Berlin stellvertretend für alle beteiligten Autoren entgegen.

Weitere Informationen zum Heinz-Leuze-Preis
Impressionen von den ZVO Oberflächentagen in Berlin finden Sie hier

*A.K. Egetenmeyer (fem), M. Baumgärtner (fem), D. Durneata, H. Natter, R. Hempelmann, I. Radev und V. Peinecke
Brennstoffzellenkatalysatoren auf Gasdiffusionselektroden elektrochemisch herstellen
Galvanotechnik 107, 675-684 (2016), Heft 4

 

 
25.08.2017

Daumen hoch für das fem: Staatssekretär Christian Lange MdB am fem

Kaum hatte der Justizstaatssekretär und Gmünder SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Lange das fem verlassen, war auf seinem Twitter-Kanal zu lesen: „Am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie in Schwäbisch Gmünd wird auch die Batterieforschung vorangetrieben“, gefolgt von einem Emoji, das den Daumen zustimmend in die Höhe reckt. Mitten im Wahlkampf fand Lange Zeit für ein Gespräch mit Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka, das sich um viele forschungspolitische Themen, den Forschungstransfer in die klein- und mittelständische Wirtschaft und eben auch um die Elektromobilität drehte. Dr. Andreas Zielonka führte das Gespräch als Institutsleiter des fem und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), zu deren einhundert Mitgliedsvereinigungen auch der Verein für das fem zählt. „Jedes unserer Forschungsprojekte ist ein Beispiel für die sehr direkte Kooperation mit Firmen, für die wir seit vielen Jahrzehnten als Problemlöser arbeiten“, erklärte Zielonka dem interessierten Staatssekretär. Im vergangenen Jahr seien im Durchschnitt 12 Unternehmen an jedem AiF-Projekt beteiligt gewesen, ein klarer Indikator für das dichte und erfolgreiche Netzwerk, in das Forschung und Wirtschaft eingebunden seien. Christian Lange, seit 2013 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, unterstrich die Bedeutung, die anwendungsorientierte Forschungsinstitute wie das fem als Bindeglied zwischen der auf Forschung angewiesenen Industrie und der Forschungspolitik des Bundes hätten und zeigte sich nach einem Rundgang durch das Institut überzeugt davon, dass „die Forschungsarbeiten am fem im Bereich der Batterieforschung einen Beitrag für die Zukunft der E-Mobilität leisten.“ Dr. Seniz Sörgel, die am fem den Forschungsbereich Batterietechnik leitet, gab Lange im Labor einen kurzen Einblick in ihre Arbeit an vielversprechenden Lithium-Schwefel-Batterien, die in absehbarer Zeit die heute gängigen Lithium-Ionen-Systeme beerben sollen. Für Staatssekretär Lange stand zum Schluss seines Besuchs außer Frage, dass „die außeruniversitäre Forschung, insbesondere bei uns in Schwäbisch Gmünd, für die Zukunft gestärkt und ausgebaut werden muss.“